
Fußgängerbrücke über den Rhein
Leitgedanken des Entwurfs sind Leichtigkeit, eine prägnante Formgebung, die sich aus den spezifischen Rahmenbedingungen des Ortes und der Bauweise entwickelt, sowie ein direktes Erleben der einzigartigen Naturlandschaft. Die statisch optimierte Formgebung ermöglicht eine sehr schlanke und ressourcenoptimierte Brücke, die sich aufgrund ihres einfachen Aufbaus schnell und wirtschaftlich realisieren lässt. Die filigrane Silhouette der Struktur, der natürliche Belag aus Eichenholz und das aufgelöste Geländer erlauben eine unmittelbare Erfahrung des Rheintals.
Die neue Fussgängerbrücke führt in sieben eleganten Schwüngen mit einer leichten, filigranen Stahlkonstruktion über den Rhein. Mit ihren sanft schwingenden Bogenformen weist die neue Brücke eine gewisse Verwandtschaft zur benachbarten, über 110 Jahre alten stählernen Wiesenrainbrücke auf und ergänzt das Rheintal mit einem modernen, leichten und materialoptimierten Stahlbau.
Fußgängerbrücke über den Rhein
Leitgedanken des Entwurfs sind Leichtigkeit, eine prägnante Formgebung, die sich aus den spezifischen Rahmenbedingungen des Ortes und der Bauweise entwickelt, sowie ein direktes Erleben der einzigartigen Naturlandschaft. Die statisch optimierte Formgebung ermöglicht eine sehr schlanke und ressourcenoptimierte Brücke, die sich aufgrund ihres einfachen Aufbaus schnell und wirtschaftlich realisieren lässt. Die filigrane Silhouette der Struktur, der natürliche Belag aus Eichenholz und das aufgelöste Geländer erlauben eine unmittelbare Erfahrung des Rheintals.
Die neue Fussgängerbrücke führt in sieben eleganten Schwüngen mit einer leichten, filigranen Stahlkonstruktion über den Rhein. Mit ihren sanft schwingenden Bogenformen weist die neue Brücke eine gewisse Verwandtschaft zur benachbarten, über 110 Jahre alten stählernen Wiesenrainbrücke auf und ergänzt das Rheintal mit einem modernen, leichten und materialoptimierten Stahlbau.



Die neue Fussgängerbrücke folgt auf Widnauer Seite in gerader Fortsetzung dem Verlauf der Viscosestrasse und schreibt die Linie fort über den Rhein nach Diepoldsau. Sowohl in Widnau, als auch auf der Seite Diepoldsau, wird bereits bauzeitlich die Situation für den finalen Ausbau im Zuge des Rhesi Projekts realisiert und an das bestehende Wegenetz angeschlossen.
Die Setzung der Pfeiler im Rheinbett folgt den Empfehlungen der Auslobung und führt durch die sich ergebenden moderaten Spannweiten zu einer wirtschaftlichen Konstruktion. Hieraus ergeben sich insgesamt sieben Felder mit von den Widerlagern zur Mitte wachsenden Feldweiten von 28, 36, 45, 65, 45, 36, 28 Metern. Die Anschlusspunkte nehmen den Ausbauzustand des Rhesi Projekts vorweg und realisieren die eigentlich erst 2035 notwendigen Geländemodellierungen in den lokalen Bereichen bereits 2028. Diese werden an das bestehende Wegenetz angeschlossen. Somit kann die Erstellung von nur temporär nutzbaren Zuwegungen für die Brücke entfallen und Kosten gespart werden.
Die neue Fussgängerbrücke folgt auf Widnauer Seite in gerader Fortsetzung dem Verlauf der Viscosestrasse und schreibt die Linie fort über den Rhein nach Diepoldsau. Sowohl in Widnau, als auch auf der Seite Diepoldsau, wird bereits bauzeitlich die Situation für den finalen Ausbau im Zuge des Rhesi Projekts realisiert und an das bestehende Wegenetz angeschlossen.
Die Setzung der Pfeiler im Rheinbett folgt den Empfehlungen der Auslobung und führt durch die sich ergebenden moderaten Spannweiten zu einer wirtschaftlichen Konstruktion. Hieraus ergeben sich insgesamt sieben Felder mit von den Widerlagern zur Mitte wachsenden Feldweiten von 28, 36, 45, 65, 45, 36, 28 Metern. Die Anschlusspunkte nehmen den Ausbauzustand des Rhesi Projekts vorweg und realisieren die eigentlich erst 2035 notwendigen Geländemodellierungen in den lokalen Bereichen bereits 2028. Diese werden an das bestehende Wegenetz angeschlossen. Somit kann die Erstellung von nur temporär nutzbaren Zuwegungen für die Brücke entfallen und Kosten gespart werden.


Als Belag kommen Bohlen aus widerstandsfähigem Eichenholz zum Einsatz, die den naturnahen Charakter der Brücke unterstreichen. Zudem erlauben die mit leichtem Abstand versetzten Bohlen das vage Durchscheinen des Rheins unter den Füssen und erhöhen somit die unmittelbare Erfahrung der einzigartigen Natur. Als haptisch angenehmes Element wird das Eichenholz am oberen Abschluss des Geländers wiederholt und bietet die Möglichkeit sich anzulehnen und die Umgebung zu geniessen.
Als Belag kommen Bohlen aus widerstandsfähigem Eichenholz zum Einsatz, die den naturnahen Charakter der Brücke unterstreichen. Zudem erlauben die mit leichtem Abstand versetzten Bohlen das vage Durchscheinen des Rheins unter den Füssen und erhöhen somit die unmittelbare Erfahrung der einzigartigen Natur. Als haptisch angenehmes Element wird das Eichenholz am oberen Abschluss des Geländers wiederholt und bietet die Möglichkeit sich anzulehnen und die Umgebung zu geniessen.
Daten zum Projekt
Planung - 2024
Bauherr - Politische Gemeinde Diepoldsau SG
Planer - beckh vorhammer - beratender Ingenieur + Ingenieure PartG mbH
Mitarbeit - Studio Dörflinger
Daten zum Projekt
Planung - 2024
Bauherr - Politische Gemeinde Diepoldsau SG
Planer - beckh vorhammer - beratender Ingenieur + Ingenieure PartG mbH
Mitarbeit - Studio Dörflinger