
Freilichtmuseum Heuneburg
Die besucherbezogene Infrastruktur des Freilichtmuseums ist heute sehr einfach. Ein neues Besucherzentrum soll deshalb der archäologischen Bedeutung der Heuneburg und dem besonderen Ort in einem spektakulären Naturraum mehr Rechnung tragen. Neben der angemessen museumspädagogischen Betreuung mit Wechselausstellungen, Veranstaltungsräumen und Waldschulzimmer, soll auch das touristische Potenzial der Anlage im Donautal besser genutzt werden.
Freilichtmuseum Heuneburg
Die besucherbezogene Infrastruktur des Freilichtmuseums ist heute sehr einfach. Ein neues Besucherzentrum soll deshalb der archäologischen Bedeutung der Heuneburg und dem besonderen Ort in einem spektakulären Naturraum mehr Rechnung tragen. Neben der angemessen museumspädagogischen Betreuung mit Wechselausstellungen, Veranstaltungsräumen und Waldschulzimmer, soll auch das touristische Potenzial der Anlage im Donautal besser genutzt werden.


Eine radikale, aber dennoch behutsame Entwurfsidee sieht vor, das neue Besucherzentrum nicht außerhalb der Grabungsstätte an einem abgelegenen Parkplatz zu platzieren, sondern direkt am Ort der damaligen Siedlung. Was zunächst völlig rücksichtslos scheint, ist der Versuch ein besonderes Erlebnis auf dem historischen Gelände zu schaffen. Ein Weg aus Betonfragmenten entlang der alten Befestigungsmauer soll die damalige Präsenz der Anlage inmitten der dünn besiedelten Umgebung wieder erlebbar machen, ohne eine Rekonstruktion des damalig Gebauten zu sein.
Die 2 vertikalen Gebäude, ähnlich angeordnet wie die alten Wehrtürme entlang der horizontalen Mauer, dienen dabei als Museumsausstellung und Gastronomie. Die Betonfragmente kragen über die Grasnarbe aus und regen beim Blick in die Ferne die Vorstellungskraft darüber an, wie die Kelten in der Vergangenheit nach potenziellen Feinden Ausschau gehalten haben, um Ihre Siedlung zu beschützen.
Trotz der direkten Platzierung auf dem keltischen Gelände respektieren die neuen Gebäude den historischen Ort, indem Sie behutsam am Hang der Siedlung platziert werden und nur mit 2 Wandscheiben aus Dämmbeton in den Grund einbinden. In diesen Wandscheiben werden alle Nebennutzungen angeordnet, sodass in der Mitte Platz für die Dauerausstellung und die Gastronomie bleibt
Eine radikale, aber dennoch behutsame Entwurfsidee sieht vor, das neue Besucherzentrum nicht außerhalb der Grabungsstätte an einem abgelegenen Parkplatz zu platzieren, sondern direkt am Ort der damaligen Siedlung. Was zunächst völlig rücksichtslos scheint, ist der Versuch ein besonderes Erlebnis auf dem historischen Gelände zu schaffen. Ein Weg aus Betonfragmenten entlang der alten Befestigungsmauer soll die damalige Präsenz der Anlage inmitten der dünn besiedelten Umgebung wieder erlebbar machen, ohne eine Rekonstruktion des damalig Gebauten zu sein.
Die 2 vertikalen Gebäude, ähnlich angeordnet wie die alten Wehrtürme entlang der horizontalen Mauer, dienen dabei als Museumsausstellung und Gastronomie. Die Betonfragmente kragen über die Grasnarbe aus und regen beim Blick in die Ferne die Vorstellungskraft darüber an, wie die Kelten in der Vergangenheit nach potenziellen Feinden Ausschau gehalten haben, um Ihre Siedlung zu beschützen.
Trotz der direkten Platzierung auf dem keltischen Gelände respektieren die neuen Gebäude den historischen Ort, indem Sie behutsam am Hang der Siedlung platziert werden und nur mit 2 Wandscheiben aus Dämmbeton in den Grund einbinden. In diesen Wandscheiben werden alle Nebennutzungen angeordnet, sodass in der Mitte Platz für die Dauerausstellung und die Gastronomie bleibt












Daten zum Projekt
Planung - 2022
Planer: innen - Hendrik Dörflinger, Eva Riess, Fabian Strüder, Selam Yüksekkale
Daten zum Projekt
Planung - 2022
Planer: innen - Hendrik Dörflinger, Eva Riess, Fabian Strüder, Selam Yüksekkale