Hinweis: Mit KI erstellte Visualiserung

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Farbe trifft auf Brutalismus


Der Max-Planck Campus in Martinsried plant in den kommenden Jahrzehnten den Umzug aus den alten Forschungsgebäuden. Für die neuen Forschungsgebäude wurde bereits ein sätdtebaulicher Wettbewerb vergeben. Jedoch sollen die leerstehenden Gebäude nach dem Umzug nicht abgerissen werden, sondern durch eine Umnutzung ein vielfältiges Angebot schaffen, was den neuen Campus attraktiver macht und die angrenzenden Ortschaften mit einbezieht. Das betrifft vor Allem das im Westen angrenzende Dorf Martinsried und den östlich liegenden Campus Großhadern. Gemeinsam mit allen Studenten aus dem Mastersemester wurden wir für diese Aufgabe vom Max-Planck Institut beauftragt. In verschiedenen Teams haben wir uns mit den bald leerstehenden Gebäuden des Campus auseinandergesetzt und diverse Konzepte für eine Nachnutzung überlegt.

Farbe trifft auf Brutalismus


Der Max-Planck Campus in Martinsried plant in den kommenden Jahrzehnten den Umzug aus den alten Forschungsgebäuden. Für die neuen Forschungsgebäude wurde bereits ein sätdtebaulicher Wettbewerb vergeben. Jedoch sollen die leerstehenden Gebäude nach dem Umzug nicht abgerissen werden, sondern durch eine Umnutzung ein vielfältiges Angebot schaffen, was den neuen Campus attraktiver macht und die angrenzenden Ortschaften mit einbezieht. Das betrifft vor Allem das im Westen angrenzende Dorf Martinsried und den östlich liegenden Campus Großhadern. Gemeinsam mit allen Studenten aus dem Mastersemester wurden wir für diese Aufgabe vom Max-Planck Institut beauftragt. In verschiedenen Teams haben wir uns mit den bald leerstehenden Gebäuden des Campus auseinandergesetzt und diverse Konzepte für eine Nachnutzung überlegt.

Unsere Team beschäftigte sich mit dem ehemaligen Mensa- und Hörsaalgebäude, welches aufgrund seiner prominenten Lage zu einem Ankerpunkt von allen umliegenden Akteueren werden sollte. Haptmerkmal ist der Quartiersweg, der direkt durch das Gebäude führt. Er soll Martinsried mit dem Campusgelände verbinden. Um den Weg direkt durchs Gebäude zu führen, wurde der Innenraum des ehemaligen Foyers in einen Außenraum verwandelt. Von diesem überdachten Plaza werden die jeweiligen Gebäudeteile mit ihren neuen Nutzungen erschlossen. Geteilte Arbeitsräume, ein Bürgersaal, eine Stadtbibliothek und ein Theater könnten hier zukünftig stadtfinden.

Unsere Team beschäftigte sich mit dem ehemaligen Mensa- und Hörsaalgebäude, welches aufgrund seiner prominenten Lage zu einem Ankerpunkt von allen umliegenden Akteueren werden sollte. Haptmerkmal ist der Quartiersweg, der direkt durch das Gebäude führt. Er soll Martinsried mit dem Campusgelände verbinden. Um den Weg direkt durchs Gebäude zu führen, wurde der Innenraum des ehemaligen Foyers in einen Außenraum verwandelt. Von diesem überdachten Plaza werden die jeweiligen Gebäudeteile mit ihren neuen Nutzungen erschlossen. Geteilte Arbeitsräume, ein Bürgersaal, eine Stadtbibliothek und ein Theater könnten hier zukünftig stadtfinden.

Um das prägnante Erscheinungsbild des damaligen Betonbrutalismus beizubehalten, wurden lediglich die alten Fenster entnommen und durch eine farbige, zurückgesetzte Verglasung ersetzt. So entsteht ein frischer Charakter, der nicht nur mehr Spaß macht, sondern gleichzeitig die bestehende Substanz respektiert und eine zeitgemäßte thermische Hülle ermöglicht.

Um das prägnante Erscheinungsbild des damaligen Betonbrutalismus beizubehalten, wurden lediglich die alten Fenster entnommen und durch eine farbige, zurückgesetzte Verglasung ersetzt. So entsteht ein frischer Charakter, der nicht nur mehr Spaß macht, sondern gleichzeitig die bestehende Substanz respektiert und eine zeitgemäßte thermische Hülle ermöglicht.

Daten zum Projekt


Planung - 2026

Planer - Hendrik Dörflinger, Fabian Strüder

Daten zum Projekt


Planung - 2026

Planer - Hendrik Dörflinger, Fabian Strüder